Steckperlen-Schüssel

Ist es legitim, DIY-Ideen zu kopieren und das Ergebnis zu bloggen? Ja (finde ich), um die Tauglichkeit der Anleitung zu prüfen.

Insofern: In einem Steckperlen-Anfall habe ich letztes Weihnachten eine unglaubliche Menge entsprechender Plastikperlen besorgt, deren Rest nun Platz in meiner winzigen Wohnung beansprucht. Aber Ideen sammelt man ja im Internet zur Genüge, hier also das Ergebnis folgender (dänischer und durch den Google-Translator gescheuchten) Anleitung (wooz.dk).

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Entgegen der Anleitung habe ich keine feuerfeste Form genommen, sondern eine stinknormale Schüssel eines schwedischen Möbelhauses, die ich nach dem sorgfältigen Anordnen der Steckperlen in den kalten Backofen packte. Auch das Einölen habe ich weggelassen – ich konnte mir nicht vorstellen, dass nicht auch die Perlen durch das Öl vom erwünschten Aneinanderkleben abgehalten würden.

Als die Perlen so weit verschmolzen waren, habe ich sie mit einer baugleichen, zweiten Schüssel glatt gedrückt (und mit der Rückseite eines Löffels nachgeholfen), und dann die Schale mit kalten Wasser aufgefüllt. Dabei ist die Plastikperlenschale geschrumpft und löste sich ohne große Beanstandungen (und Rückstände) vom Keramik-Negativ.

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2 thoughts on “Steckperlen-Schüssel

    • Hmm. Schmelzen würde es wohl nicht, höchstens so weich werden, dass die Verbindungen sich lösen. Allerdings würde ich die Perlen nicht in allzu innigen Kontakt mit Lebensmitteln kommen lassen. Vermutlich sind da Weichmacher drin.

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