*Quietsch* (aka jetzt brauche ich einen Pettycoat)

Flohmarkt-Beute: Ein Fifties-Teeservice von Seltmann Weiden mit dem ebenfalls sehr 50er-Jahre-mäßigen Namen “Isolde”, samt Teekanne, Vase, Zuckerdose und jeweils ca. 8 Stück Teller, Tassen und Untertassen.

Brauch ich das? Nö. Will ich das? Jaaa!

Seltmann-Weiden-Isolde

Der Kauf war mal wieder ein klasse Beispiel für schlechte Impulskontrolle. Ich plus bessere Hälfte auf dem Flohmarkt (“Nur gucken, versprochen, ist doch eh schon fast alles abgebaut…”).

Bleibe vor dem Service stehen. Kaufe zwei Teller (Hintergrund: Ich habe die strenge Regel mit mir selbst ausgemacht, dass nach Möglichkeit nur weiße oder gläserne Sachen in meine Küche kommen, sonst wird mir das optisch zu rümpelig. Ausnahme zum Austoben: Kuchenteller. Die werden kunterbunt auf dem Flohmarkt zusammengestellt).

Gehe weiter. Bleibe stehen. Renne zurück und rufe “ICH KANN SIE NICHT TRENNEN. SIE SIND EINE FAMILIE.”

Bin nun stolzer Besitzer eines Teeservices. Ich habe zwar noch nie ein amtliches Kaffeetrinken bei mir veranstaltet und Platz hab ich auch nicht im Schrank. Aber ich wusste eine Minute nach dem Tellerkauf, dass ich es FÜRCHTERLICH bereuen würde, wenn ich hier nicht komplett zuschlage.

P.S.: Die winzigen Flohmärkte im Umland sind viel besser und günstiger als die in der Großstadt! Da wollen die Leute wirklich alte Sachen loswerden, nicht aufgequollene Spanplatten-Möbel als “Antiquitäten” verkaufen.

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