Surftipp: DIY-Tassenuntersetzer in Katzenform… (aka Anleitung für anatomisch korrektes Häkeln)

Wer als Katzenfanatikerliebhaber die grauen Herbsttage mit sinnstiftender Handarbeit verbringen möchte, anstatt wie ich den Schuhkarton mit wichtigen Unterlagen zu sortieren (oder sich selbst davon mit dem Verfassen kleiner Blogbeiträge erfolgreich abzulenken), für den habe ich die perfekte Inspiration…

Selbstgehäkelte Tassenuntersetzer in Katzenhintern-Form:

cat-butts
“Cat Butt Coasters” von Shanna Compton (Etsy)

Eine einfache Version gibt es auf dem Blog Simplyyarn, für 1,50$ gibt es bei Ravelry die Anleitung für eine etwas ausgefeiltere Variante. Und die Häkelfaulen können die Katzenhinterntassenuntersetzer bei Etsy kaufen – Link siehe Bild.

Katzenmöbel aus Pappe (aka Katzenmöbel, die endlich mal nicht total sche*ße aussehen)

Das „…with Cat“ in meinem Blognamen ist kein leeres Versprechen. Hier wohnt wirklich ein kleiner Felltiger. Darf ich vorstellen: Frau Katze.

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Ihr „Taufname“ ist ein anderer. Ashanti. Den Namen eines wehrhaften afrikanischen Stammes fanden wir für diese Katze aber sehr unpassend: sie schielt ein bisschen, hat Angst vor Rasen, rührt rohes Fleisch nicht an (fährt hingegen völlig auf Olivenöl, Popcorn und Tomatensauce ab), besteht auf einen geregelten Tagesablauf und kratzt einen nicht mal, wenn man sie in die Transportkiste sperrt. Andererseits kann man eine achtjährige Katze nicht einfach umbenennen. Also wurde aus „Ashanti“ erst „Om Shanti Om“, dann „Shanti“, dann „Frau Shanti“ und irgendwann „Frau Katze“.

Wie so viele Katzenbesitzer, die sich einbilden, etwas Stil zu haben, stehe auch ich regelmäßig vor dem Problem, dass Katzenmöbel in den meisten Fällen Ausgeburten der Inneneinrichtungshölle sind. So ein Monster mit Kunstfell-Überzug ruft bei mir leichtes bis mittelschweres Würgen hervor.

Gottseidank habe ich zum Krallenschärfen eine prima Alternative entdeckt: Katzenmöbel aus Pappe von cat-on. Sie sind günstiger als Kratzbäume aus Holz, leicht auszutauschen, haben keine hohen Versandkosten, lassen sich recyclen und dank eines breiten Angebots der Inneneinrichtung anpassen.

Wie normale Kratzbäume sind sie aus Katzensicht multifunktional: Krallen wetzen (macht Frau Katze an der Pappe sehr viel ausführlicher als früher am Sisal-umwundenen Kratzbaumstamm) und darauf Schlafen (denn die Pappe speichert hervorragend Wärme).

Jedes cat-on-Modell ist übrigens in zig Farben erhältlich. Darüber hinaus bietet cat-on ein umfangreiches Individualisierungsangebot.

Hier meine Lieblingsmodelle von cat-on:

Cat-On-2

cat-on-1

cat-on-3

Quelle: www.cat-on.com