*Quietsch* (aka jetzt brauche ich einen Pettycoat)

Flohmarkt-Beute: Ein Fifties-Teeservice von Seltmann Weiden mit dem ebenfalls sehr 50er-Jahre-mäßigen Namen “Isolde”, samt Teekanne, Vase, Zuckerdose und jeweils ca. 8 Stück Teller, Tassen und Untertassen.

Brauch ich das? Nö. Will ich das? Jaaa!

Seltmann-Weiden-Isolde

Der Kauf war mal wieder ein klasse Beispiel für schlechte Impulskontrolle. Ich plus bessere Hälfte auf dem Flohmarkt (“Nur gucken, versprochen, ist doch eh schon fast alles abgebaut…”).

Bleibe vor dem Service stehen. Kaufe zwei Teller (Hintergrund: Ich habe die strenge Regel mit mir selbst ausgemacht, dass nach Möglichkeit nur weiße oder gläserne Sachen in meine Küche kommen, sonst wird mir das optisch zu rümpelig. Ausnahme zum Austoben: Kuchenteller. Die werden kunterbunt auf dem Flohmarkt zusammengestellt).

Gehe weiter. Bleibe stehen. Renne zurück und rufe “ICH KANN SIE NICHT TRENNEN. SIE SIND EINE FAMILIE.”

Bin nun stolzer Besitzer eines Teeservices. Ich habe zwar noch nie ein amtliches Kaffeetrinken bei mir veranstaltet und Platz hab ich auch nicht im Schrank. Aber ich wusste eine Minute nach dem Tellerkauf, dass ich es FÜRCHTERLICH bereuen würde, wenn ich hier nicht komplett zuschlage.

P.S.: Die winzigen Flohmärkte im Umland sind viel besser und günstiger als die in der Großstadt! Da wollen die Leute wirklich alte Sachen loswerden, nicht aufgequollene Spanplatten-Möbel als “Antiquitäten” verkaufen.

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Katzenmöbel aus Pappe (aka Katzenmöbel, die endlich mal nicht total sche*ße aussehen)

Das „…with Cat“ in meinem Blognamen ist kein leeres Versprechen. Hier wohnt wirklich ein kleiner Felltiger. Darf ich vorstellen: Frau Katze.

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Ihr „Taufname“ ist ein anderer. Ashanti. Den Namen eines wehrhaften afrikanischen Stammes fanden wir für diese Katze aber sehr unpassend: sie schielt ein bisschen, hat Angst vor Rasen, rührt rohes Fleisch nicht an (fährt hingegen völlig auf Olivenöl, Popcorn und Tomatensauce ab), besteht auf einen geregelten Tagesablauf und kratzt einen nicht mal, wenn man sie in die Transportkiste sperrt. Andererseits kann man eine achtjährige Katze nicht einfach umbenennen. Also wurde aus „Ashanti“ erst „Om Shanti Om“, dann „Shanti“, dann „Frau Shanti“ und irgendwann „Frau Katze“.

Wie so viele Katzenbesitzer, die sich einbilden, etwas Stil zu haben, stehe auch ich regelmäßig vor dem Problem, dass Katzenmöbel in den meisten Fällen Ausgeburten der Inneneinrichtungshölle sind. So ein Monster mit Kunstfell-Überzug ruft bei mir leichtes bis mittelschweres Würgen hervor.

Gottseidank habe ich zum Krallenschärfen eine prima Alternative entdeckt: Katzenmöbel aus Pappe von cat-on. Sie sind günstiger als Kratzbäume aus Holz, leicht auszutauschen, haben keine hohen Versandkosten, lassen sich recyclen und dank eines breiten Angebots der Inneneinrichtung anpassen.

Wie normale Kratzbäume sind sie aus Katzensicht multifunktional: Krallen wetzen (macht Frau Katze an der Pappe sehr viel ausführlicher als früher am Sisal-umwundenen Kratzbaumstamm) und darauf Schlafen (denn die Pappe speichert hervorragend Wärme).

Jedes cat-on-Modell ist übrigens in zig Farben erhältlich. Darüber hinaus bietet cat-on ein umfangreiches Individualisierungsangebot.

Hier meine Lieblingsmodelle von cat-on:

Cat-On-2

cat-on-1

cat-on-3

Quelle: www.cat-on.com

Wechselfüße für IKEA-Sofas! (aka ich bin verliebt…)

Aus der Kategorie „Habenwollen“: Die schwedische Firma Prettypegs [Anm.: Inzwischen auch mit einer deutschen Webseite aktiv] bietet Wechselfüße für Ikea-Sofas an. Und seit ich die wirklich traurig hässlichen, brauen Billigholzfüße unter mein Karlstad-Dreiersofa in „Sivik dunkelgrau“ geschraubt habe, träume ich von schöneren Sofafüßen.

Die Gegenargumente waren bislang, dass erstens das Sofa derzeit so steht, dass man eigentlich nur einen Fuß immer sieht und zweitens erfolgte die Entdeckung von Prettypegs nach der Aufstellung des Sofas – des schweren, sperrigen Sofas, das ich nie wieder bewegen möchte.

Jetzt aber naht ein Umzug, von meiner kleinen Wohnung in eine etwas größere, wenn auch immer noch ziemlich kleine Wohnung. Und das große Sofa muss sowieso bewegt werden. Also stehe ich jetzt mit leichtem Zeitdruck vor der Entscheidung, mir für ca. 100,- Euro Wechselfüße für das Ikea-Sofa zu bestellen oder eben nicht.

Sind andererseits ja nur Sofafüße… und ein Umzug ist ohne sowas teuer genug. Aber – MEINE GÜTE! – bin ich verknallt in Prettypegs!

ImageDie Bilder gehören natürlich allesamt Prettypegs und können [bzw. konnten annodazumal] unter http://www.prettypegs.se [aktuelle URL: www.prettypegs.com/de/] in ihrer natürlichen Umgebung mit Preisen und in vielen Metall- und Farbvariationen betrachtet werden.