IKEA macht ikeahackers.net platt (& sich unbeliebt bei mir)

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Quelle: http://www.ikeahackers.net/2014/06/big-changes-coming-to-ikeahackers.html


[UPDATE: Es ist gut ausgegangen! Nachzulesen hier. Juhu, ich kann IKEA wieder ein bisschen lieb haben.]


Kennt Ihr die geniale Seite ikeahackers.net? Dort kann IKEA-Möbel etc. bewundern, die von findigen DIY-Machern umgebaut, zweckentfremdet und/oder rundumerneuert wurden. Der Begriff „IKEA-Hack“ wurde dort geprägt.

Die Seite ist als privater Blog entstanden. Inzwischen hat sich eine große Community gebildet. Stellt Euch das vor: Kein geldgeiles Startup, keine Konzern-Schleichwerbung… ein ganz natürlich gewachsener Blog, auf dem IKEA-Fans ihre Erfolge präsentieren können. So eine Entstehungsgeschichte hat heutzutage Seltenheitswert!

Jetzt hat IKEA die Betreiberin von ikeahackers.net mit einer Unterlassungsanordnung aufgefordert, ihnen die Domain freiwillig zu überlassen, oder die Seite nur noch unkommerziell – also ohne Werbung – zu betreiben. Für jeden, der weiß, was große Traffic-Mengen kosten, ist klar, dass das das Ende der Domain ist. Die Seite zieht also demnächst um… weil IKEA seine Markenrechte durchgesetzt hat und die Fangemeinde ignoriert.

Die Begründung von IKEA: Die Seite sei zu leicht mit einer echten Firmenseite zu verwechseln…

Warum ich das hier schreibe? Weil ich es traurig finde, dass IKEA so mit seinen Fans umgeht.

Hätte man das nicht anders lösen können, als der Fangemeinde die Domain wegzunehmen und einem Blogbetreiber, der richtig viel Werbung für die Firma gemacht hat, mit einer Klage zu drohen?!

Gehe ich trotzdem weiter bei IKEA einkaufen? Zwangläufig ja – aus dem einfachen Grund, dass es woanders kaum bezahlbare Möbel in dieser Qualität gibt. Aber jetzt werde ich vorher in den Kleinanzeigen stöbern, ob ich mein Wunschmöbel nicht auch gebraucht bekomme.

Ätsch!

Jutebeutel mit Retro-Comic (& ein Linktipp für High-Res-Scans von Golden-Age-Comics)

Eine neue Einkaufstasche war dran, und ich konnte dem immer noch grassierenden Jutebeutel-Trend nicht widerstehen:

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Retro-Comic-Jutebeutel!

Zutaten:

  • Zeit, um Comics zu lesen
  • Photoshop (oder was vergleichbares), um die Bilder freizustellen
  • Einen USB-Stick
  • Einen Copyshop in der Nähe
  • 13,- Euro

Kosten: 13,- Euro

Kitschige, schlecht colorierte Comics mit deutlich sichtbaren Rasterpunkten aus den amerikanischen 50er Jahren erwärmen mein Herz. Wer für ein DIY-Projekt auf der Suche nach solchen Comics ist, dem kann ich einen Besuch der sehr umfangreichen Website digitalcomicmuseum.com empfehlen.

Dort findet man nicht nur hochauflösende Scans alter Hefte, sondern auch die Cover, die Werbung (wo ganz besondere Highlights zu finden sind) und Leserbriefe (besonders die Kummertanten-Seiten in den Mädchen-Comics sind der Brüller).

Aufgepasst: Kommerziell sollte man die Scans nicht nutzen. Der rechtliche Status der Comic-Scans ist wackelig, allerdings stellt die Seite fairerweise die rechtliche Lage offen dar (Wer Lust hat, sich in nordamerikanische Copyright-Fragen zu Comics aus den 50ern einzulesen: hier geht’s lang).

Ich aber wollte einfach nur einen Jutebeutel, nix kommerziell hier!

Also ab in den Copyshop. Ein Panel-Bild in den Comics der obengenannten Quelle bietet eine Auflösung von ca. 500 x 650 Pixeln. Das reicht auf Stoff für eine Größe von ca. DIN A4, denn Druck auf Stoff ist nicht sehr anspruchsvoll, wenn es um Auflösung geht. 13,- Euro für Tasche und Druck, eine halbe Stunde warten, fertig!

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Katzenmöbel aus Pappe (aka Katzenmöbel, die endlich mal nicht total sche*ße aussehen)

Das „…with Cat“ in meinem Blognamen ist kein leeres Versprechen. Hier wohnt wirklich ein kleiner Felltiger. Darf ich vorstellen: Frau Katze.

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Ihr „Taufname“ ist ein anderer. Ashanti. Den Namen eines wehrhaften afrikanischen Stammes fanden wir für diese Katze aber sehr unpassend: sie schielt ein bisschen, hat Angst vor Rasen, rührt rohes Fleisch nicht an (fährt hingegen völlig auf Olivenöl, Popcorn und Tomatensauce ab), besteht auf einen geregelten Tagesablauf und kratzt einen nicht mal, wenn man sie in die Transportkiste sperrt. Andererseits kann man eine achtjährige Katze nicht einfach umbenennen. Also wurde aus „Ashanti“ erst „Om Shanti Om“, dann „Shanti“, dann „Frau Shanti“ und irgendwann „Frau Katze“.

Wie so viele Katzenbesitzer, die sich einbilden, etwas Stil zu haben, stehe auch ich regelmäßig vor dem Problem, dass Katzenmöbel in den meisten Fällen Ausgeburten der Inneneinrichtungshölle sind. So ein Monster mit Kunstfell-Überzug ruft bei mir leichtes bis mittelschweres Würgen hervor.

Gottseidank habe ich zum Krallenschärfen eine prima Alternative entdeckt: Katzenmöbel aus Pappe von cat-on. Sie sind günstiger als Kratzbäume aus Holz, leicht auszutauschen, haben keine hohen Versandkosten, lassen sich recyclen und dank eines breiten Angebots der Inneneinrichtung anpassen.

Wie normale Kratzbäume sind sie aus Katzensicht multifunktional: Krallen wetzen (macht Frau Katze an der Pappe sehr viel ausführlicher als früher am Sisal-umwundenen Kratzbaumstamm) und darauf Schlafen (denn die Pappe speichert hervorragend Wärme).

Jedes cat-on-Modell ist übrigens in zig Farben erhältlich. Darüber hinaus bietet cat-on ein umfangreiches Individualisierungsangebot.

Hier meine Lieblingsmodelle von cat-on:

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cat-on-1

cat-on-3

Quelle: www.cat-on.com

It’s twig-o’clock (aka DIY-Uhr mit Zweige-Zeigern)

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Ist Euch schon mal aufgefallen, dass es zu Hause schwer ist, die Uhrzeit herausfinden? Schließlich sind die eigenen vier Wände der einzige Ort, an dem man nicht immer sein Smartphone am Leib trägt. Fast täglich sitze ich lesend irgendwo herum, eingemauert unter Getränken, Decken, Frau Katze und/oder Büchern und müsste, um die Uhrzeit in Erfahrung zu bringen, entweder den Rechner hochfahren, den Fernseher anmachen oder mein Handy suchen. Sehr ungemütlich.

Folglich haben Wanduhren im Gegensatz zu Armbanduhren noch lange nicht ausgedient. Hübsche Wanduhren gibt es einige, aber wie immer bin ich a) extrem wählerisch, b) suche ich etwas minimalistisches und c) liegen die Kosten für Designerstücke in den meisten Fällen jenseits dessen, was ich für eine Uhr auszugeben bereit bin.

Also: Selbermachen.

Zutaten:

  • Uhrwerk von Conrad (5,99 €)
  • Ein bisschen Sprühlack (hatte ich bereits da, Verbrauch selbst großzügig gerechnet nicht mehr als 1 €)
  • Päckchen Sugru (2 €… Wer nicht weiß, was Sugru ist: dieses Wunderzeug habe ich hier vorgestellt)
  • Zweige (kostenlos aus dem Hinterhof)

Kosten: ca. 9,- Euro.

1) Anfangen tut alles mit einem simplen Uhrwerk von Conrad für 5,99 Euro (Kann man hier kaufen). Das wurde mit ein paar Stößen Sprühlacks weiß lackiert.

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2) Die Uhr zusammenbasteln und gucken, wie viel Platz man für die Zeiger hat. Ergebnis: nicht viel. Die mitgelieferten Blech-Zeiger sind hauchdünn, und möchte man sich andere Zeiger basteln, dürfen diese nicht besonders dick sein.

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3) Jetzt kommt Sugru ins Spiel. Die Zeiger werden gekürzt (dünnes Blech = Küchenschere reicht) und mit Sugru die Zweige daran „geknetet“. Hier kommt es auf  Millimeter an, da für die Zeiger echt nicht viel Platz ist. Da das Gewicht der Zweige das Sugru-Geknete in weichem Zustand wieder aus der Form bringen würde, sollte die Konstruktion abgestützt trocknen.

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So richtig sicher bin ich mir noch nicht, ob meine Zweige-Uhr so hängen bleibt. Aber für ein Projekt, dass insgesamt nicht mehr als eine Stunde gekostet hat (und das in erster Linie austesten sollte, ob es überhaupt klappt, irgendwas Langes als Zeiger an ein Uhrwerk zu basteln), bin ich doch recht zufrieden.

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Was könnte man noch als Zeiger verwenden? Essstäbchen? Weidenkätzchen? Bleistifte? Mal sehen…

Sugru! (aka das praktischste Zeug aller Zeiten)

Glasscheiben in einer Vitrinentür fixieren, einen gerissenen Schlüssel in Häschenform reparieren, Zeiger an ein Uhrwerk basteln… Alles kleine Projekte von mir, die ich nur mit Hilfe einer kleinen Neuentdeckung meinerseits umsetzen konnte:

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Die Bilder zeigen kein Kaugummi, sie zeigen Sugru im Einsatz. Und weil ich so verdammt begeistert bin von diesem Zeug, möchte ich es Euch nicht vorenthalten. Meiner Meinung nach gehört Sugru in die Standardausrüstung jeden Haushalts, genau wie Nadel und Faden, Bohrmaschine, Sekundenkleber, Duct-Tape und Tesafilm!

Was Sugru ist? Stellt Euch eine Masse von der Konsistenz von durchgekautem Kaugummi vor, vielleicht etwas klebriger, das man in jede beliebige Form bringen kann. Nach einigen Stunden härtet es aus und wird fest. Dann fühlt es sich an wie diese dicken Gummis, die man benutzt, um Konservierungsgläser abzudichten, ist aber formstabiler.

Sugru braucht lange, um zu trocken. Folglich kann man sein Projekt in Ruhe in Form bringen. Aufbewahrt wird es am besten im Kühlschrank.

Wer diese geniale Erfindung sein eigen nennen möchte: hier geht’s zur Website von Sugru, wo man auch einen Shop findet. Sugru gibt es in Schwarz, Weiß und als Multicolor-Pack mit Blau, Rot und Gelb. Eine Packung mit acht kleinen Portionen, die je etwa eine Masse zweiter durchgekauter Wrigleys-Spearmint-Streifen haben, kostet ca. 16,- Euro.

Lobgesang auf Helmer (aka eine Sammlung von Helmer Hacks)

Nachdem ich das wundervoll praktische Helmer-Schubladenschränkchen von Ikea meinen ästhetischen Bedürfnissen anpasste (siehe hier), habe ich mich aufgemacht zu sehen, was andere so mit Helmer getrieben haben. Schließlich gibt es das Ikea-Schränkchen schon seit Jahren. Um so überraschter war ich, feststellen zu müssen, dass man nicht so richtig viel findet.

Ist doch erstaunlich, wie wenige Ikea-Hacks zu diesem Klassiker im Internet aufzutreiben sind. Er ist klein und schnell gestrichen, das dünne Blech ist sehr einfach zu bohren… warum gibt es bei den Millionen dem DIY-Wahn verfallenen Einrichtungsblogs nicht tausende Projekte um den Helmer?

Das muss geändert werden. Hier eine kleine Inspirationssammlung rund um Helmer:

Einsatz in Bad & Küche

Helmer ist aus Metall und lackiert, darf also mit Flüssigkeiten in Berührung kommen. Zwar kann nicht garantiert werden, dass er komplett rostfrei bleibt, aber im Gegensatz zu den Sperrholzprodukten von Ikea kann er problemlos in Bad oder Küche stehen – genau die beiden Zimmer, in denen immer besonders viel Kleinkram durch die Gegend fliegt. In eine kleine Nische gequetscht und mit einem edlen Block Holz versehen (gefunden bei Better Homes and Gardens), wird er zur hitzeunempfindlichen Topfabstellfläche, und auch im Bad besteht der Helmer den Praktikabilitätstest.

ImageQuellen: www.bhg.com & http://www.flickr.com/photos/very_lame/2466628630/in/photostream/

Lackieren

Natürlich kann man den Helmer immer einfach einfarbig anmalen. Seine Form ist so schlicht, dass er sich nahtlos in die meisten Einrichtungsstile integrieren lässt. Aber warum nicht bunt…

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Quelle: http://wordpress.colourmad.com/ikea-helmer-in-new-costume/

…mit Mustern (einfach mit Abklebeband gemacht)…

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Quelle: http://www.champagnelifestyleblog.com/2011/11/diy-ikea-helmer-hack.html

…oder mit Schablonen aufgearbeitet?

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Quelle: http://livethemma.ikea.se/inspiration/var-sak-pa-sin-plats

Klebefolie

Diese Variante klingt zunächst ganz einfach, zumal man nicht mit Farbe hantieren muss. Sie ist aber mit zwei Tücken verbunden. Allgemein ist es verflucht nervenaufreibend, Klebefolie blasenfrei anzubringen. Zweitens hat der Helmer zwischen den Löchern für den Griff einen gestanzten Einschub für die Beschriftung der Schubladen. Der sorgt unter der Klebefolie für eine unschöne Erhebung. Mit der muss man leben, oder man versucht, mit einem Cutter die Folie den Stanzungen anzupassen.

Ein Vorteil der Klebefolie ist allerdings, dass die vorgebohrten Löcher für die mitgelieferten Griffe abgedeckt werden. Möchte man also z.B. einen Knauf mittig platzieren, sind die Vorbohrungen dank der Klebenfolie nicht mehr zu sehen.

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Quellen: Blumen-Helmer: http://asliceofmylifewales.blogspot.de/2014/01/diy-ikea-helmer-hack-with-decoupage.html, Leder-Helmer: http://angelinaswelt.blogspot.de/2013/07/i-pimped-my-helmer.html & verspiegelter Helmer: http://asliceofmylifewales.blogspot.de/2014/01/diy-ikea-helmer-hack-with-decoupage.html

Edding

Ich gebe es offen zu: Für mich ist diese Verwandlung des Helmer in ein Kunstwerk nicht umsetzbar. Nach ca. 20 Quadratzentimetern würfe ich den Edding schreiend in eine Ecke. Wer aber die kreative Energie und ein entsprechendes Talent besitzt, dem sei eine beeindruckende Schnörkelei wie diese empfohlen.

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Quelle: http://www.pinterest.com/pin/20477373279835848/

Andere Griffe

Ich war natürlich nicht der/die erste, die auf die Idee gekommen ist, den Helmer mit anderen Griffen zu versehen. Das Original der Verwandlung des schnöden Helmer in pompöse Pracht findet ihr auf der berühmten Website Ikeahackers.com.

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Quelle: http://www.ikeahackers.net/2012/02/fancied-up-helmer.html

Der Helmer-Schreibtisch

Eine schicke Holz- oder Glasplatte, zwei Helmer: fertig. Da der Helmer für den Einsatz unter dem Tisch konzipiert ist (nicht umsonst steht er bei Ikea in der Büro-Ecke), hat er Tisch-Höhe. 69 cm, um genau zu sein. Mit dieser Konstruktion hat man viel Stauraum und teuer ist sie auch nicht.

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Quellen: http://ikeaspotting.tumblr.com/post/20131750775 & http://www.apartmenttherapy.com/the-many-uses-of-ikeas-mighty-128851

By the way: zwar versuche ich in jedem Fall, den Ursprung eines jeden Bildes zu finden, kann aber nicht immer dafür garantieren. Wenn Ihr glaubt, dass hier ein Bild unrechtmäßig verwendet wird, schreibt mich bitte an.

Ikea Hack (aka ein Helmer mit neuen Griffen, großspurig mit “Ikea Hack” tituliert)

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Linkes Helmer-Bild: ikea.de

Helmer, das kleine Metallschränkchen mit sechs genau auf DIN A4 zugeschnittenen Schubladen, ist schon seit Jahren im Ikea-Programm. Es ist schlicht, praktisch und mit 25 Euro sehr günstig. Angesichts meines guten Vorsatzes für 2014, dem herumfliegendem Kleinkram endlich Herr(scherin) zu werden, entpuppt sich Helmer mehr und mehr als die ultimative Wunderwaffe.

Mein Helmer bleibt allerdings nicht im Originalzustand. Ich finde nämlich, dass der Metallschrank ein Problem hat: die silbernen Hochglanz-Griffe sehen extrem billig aus. Während man dem Helmer-Korpus an sich dank des lackierten Blechs einen gewissen Industrial Chic zugestehen kann, geben ihm die Griffe billigstes Achtziger-Jahre-Flair.

Gott sei Dank habe ich in weiser Voraussicht vor Jahren einige rostige Griffe auf dem Flohmarkt gefunden. Ja, so bin ich. Ich kaufe Griffe auf Vorrat. Viele sogar. Ich habe einen eigenen Karton dafür. Verurteilt mich nicht!

Zutaten:

  • 1x Ikea Helmer
  • 1x Bohrmaschine
  • 1x Metallbohrkopf
  • 6x Griffe nach Geschmack
  • Passende Schrauben und Muttern für die Griffe nach Bedarf

Das Ergebnis:

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Wechselfüße für IKEA-Sofas! (aka ich bin verliebt…)

Aus der Kategorie „Habenwollen“: Die schwedische Firma Prettypegs [Anm.: Inzwischen auch mit einer deutschen Webseite aktiv] bietet Wechselfüße für Ikea-Sofas an. Und seit ich die wirklich traurig hässlichen, brauen Billigholzfüße unter mein Karlstad-Dreiersofa in „Sivik dunkelgrau“ geschraubt habe, träume ich von schöneren Sofafüßen.

Die Gegenargumente waren bislang, dass erstens das Sofa derzeit so steht, dass man eigentlich nur einen Fuß immer sieht und zweitens erfolgte die Entdeckung von Prettypegs nach der Aufstellung des Sofas – des schweren, sperrigen Sofas, das ich nie wieder bewegen möchte.

Jetzt aber naht ein Umzug, von meiner kleinen Wohnung in eine etwas größere, wenn auch immer noch ziemlich kleine Wohnung. Und das große Sofa muss sowieso bewegt werden. Also stehe ich jetzt mit leichtem Zeitdruck vor der Entscheidung, mir für ca. 100,- Euro Wechselfüße für das Ikea-Sofa zu bestellen oder eben nicht.

Sind andererseits ja nur Sofafüße… und ein Umzug ist ohne sowas teuer genug. Aber – MEINE GÜTE! – bin ich verknallt in Prettypegs!

ImageDie Bilder gehören natürlich allesamt Prettypegs und können [bzw. konnten annodazumal] unter http://www.prettypegs.se [aktuelle URL: www.prettypegs.com/de/] in ihrer natürlichen Umgebung mit Preisen und in vielen Metall- und Farbvariationen betrachtet werden.

Mädchenprobleme (aka das Retten zerbröselten Lidschattens)

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Das Drama angebröselter Schminksachen (Lidschatten, Rouges, Puder) kennen alle Frauen. Das Wort “Drama” ist übertrieben? Wohl noch nie eine Packung Puder in der Handtasche verteilt und ewig damit verbracht, ein Handy wieder sauber zu bekommen?

Zum Mitnehmen sind zerbröselte Schminksachen jedenfalls nicht mehr geeignet. Bei mir häuften sich aus diesem Grund immer mehr Schmink-Utensilien, die nur noch “stationär” zu verwenden waren und meisten früher oder später im Müll landeten.

Was hätte ich für Geld gespart, wenn ich früher auf den Tipp von katrinalomidze.com gestoßen wäre. Dafür braucht man nur Isopropylalkohol (gibt’s in jeder Apotheke für ein paar Euro, ich habe für die Reinigung meiner DSLR sowieso immer welchen im Haus) und etwas Spitzes zum Umrühren, z.B. einen Zahnstocher oder eine Stricknadel.

Nach und nach den Alkohol in das Brösel-Makeup tröpfeln lassen und dabei stochern und rühren, bis das Pulver eine Pampe ist. Die muss nicht mal besonders fein sein, klebrig reicht. Die Schmink-Pampe mit der Rückseite eines Löffels glattstreichen, über Nacht trocknen lassen – fertig. Die Beschreibung „wie neu“ würde dem Ergebnis natürlich nicht gerecht, aber wen kümmert das: Das Schminke-Gebrösel ist wieder fest!

DIY Betonlampenfuß

Man nehme: eine leere Persil-Flasche, einen Lampenschirm, eine alte Stehlampe vom Flohmarkt und einen Karton Feinbeton: Heraus kommt eine Tischlampe mit Betonfuß. Was ich gar nicht bedacht hatte: wie hübsch der Beton und die Form der Flasche zusammen aussehen, wenn sie von oben angestrahlt werden.

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Das Wie ist erstaunlich simpel. Man muss nur das Loch Nähe des Bodens, durch das man den Stecker schiebt, vor dem Beton-Einfüllen wieder einigermaßen dichtmachen. Da aber der feuchte Beton kein besonderes Fließ-Bedürfnis hat, ging das mit ein bisschen Duct-Tape und den herausgeschnittenen Plastikstücken des Stecker-Lochs problemlos. Die Flasche hatte ich von innen eingeölt (vor dem Loch-Reinschneiden Öl rein, schütteln und gründlich abfließen lassen), wie es die Bedienungsanleitung des Feinbetons gefordert hat. Ich bin mir im Nachhinein aber ziemlich sicher, dass die Innenseite der Persil-Flasche so glatt ist, dass das gar nicht nötig gewesen wäre.

Die meiste Arbeit hat das Befreien des ausgehärteten Betonlampenfußes aus der Flasche gekostet. Man darf nicht zu brutal am Plastik herumschnitzen, weil sonst der Beton angekratzt wird. Mit einem scharfen Cutter, einer Nagelschere und viel Fingerspitzengefühl habe ich fast eine Stunde gebraucht.

Übrigens: Ehre, wem Ehre gebührt! Die Idee habe ich von dem Blog kasa amend.

Und noch mal ohne Schirm:

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